Im Jahr 2000 stand der Entschluss der Deutschen Bahn AG fest, den ehemaligen Gleisbauhof Hanau-Nord im Stadtteil Lamboy einer neuen Nutzung zuzuführen.
Aus den Gesprächen mit der Stadt Hanau kristallisierte sich eine Einzelhandelsnutzung mit einem Wohngebiet heraus, das Ganze eingebunden in die städtische Struktur Lamboys mit einer optimalen verkehrlichen Anbindung.
Der Kinzigbogen resultiert planerisch aus dem Grundstückszuschnitt der von Nord nach Süd hin verlaufend eher schmal ist und westlich noch die neue Luise-Kiesselbach-Straße einbinden musste.
Die Fachmärkte sind städtebaulich als zusammenhängendes Gebäude mit einer durchlaufenden und ansprechenden Fassade erstellt, vorgelagert sind die Kundenparkplätze. Im rückwärtigen Bereich findet der Anlieferverkehr statt.
Zielsetzung war es, die üblichen Strukturen von Fachmarktzentren, mit abweichenden Fassaden in eine einheitliche Formensprache zu übersetzen, gleichzeitig stand die kundenorientierte Nutzbarkeit aber immer im Vordergrund.